Anleitungsupdate und Erfolg

Hallo! Ich weiß, für Mitternachtszeug ist es eigentlich noch zu früh, aber das ist eben die richtige Kategorie für sowas. Meine Anleitungen gibt es jetzt nämlich auch zu kaufen. Entweder auf Craftsy oder auf Ravelry.

Ich freu‘ mich wahnsinnig, dass dieses „Ferienprojekt“ nun auch erfolgreich ist! Ach ja: Es ist schon was neues in Planung….. Freut auch auf ein „Dragicorn“!

Hier nochmal einige Fotos:

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Sophies Universe/ warum ich irgendwie nur noch am Computer tippe…

So, da ich euch ja letztens so vollgemeckert hab‘, kommt jetzt auch noch schönes Mitternachtszeug! Sophie wird immer größer und ist inzwischen 85 von 113 Runden groß! *stolz* Jetzt sind auch bald diese nervigen 560-fm-Runden vorbei und ich darf das Butterfly-Band machen! *freu*. Das war mit den Rosen so mein Lieblingsteil in der Anleitung. Jetzt ist es auch so, dass die 1. Farben gar nicht mehr gebraucht werden (Bye, Bye „Amazonite“). Und umso größer sie wird, desto bunter und fröhlicher wird sie auch. Derzeit hab‘ ich die Fotos von ihr (inklusive meiner Füße (weil Decke fotografieren ist schwierig)) auf dem Handy, was sich aber ändern sollte, wenn sie fertig ist. Aber dann kommt wahrscheinlich auch nochmal ein „richtiger“ Beitrag über sie.

 

Wie ich euch schon in diesem Beitrag erzählt habe, bin ich grad heftig am schreiben. Es kommt nämlich auch noch dazu, dass dieses Dokument immer größer wird und daher immer nerviger zu bearbeiten ist (zweigeteilt ist unnötig, weils eh nur die „Testversion“ (denkste!) ist). Es war aber einfach mal extrem interessant, wie wirklich alle etwas persönliches geschrieben haben. Von einigen Beiträgen war ich echt überascht… da sind Manche echt über sich hinausgewachsen. Die Chats in der WhatsApp Gruppe waren genial. Fast schon ein Sozialexperiment, einfach mal einige Bekannte, die sich aber gegenseitig nicht kennen in eine Gruppe tun…. Wir sind so positiv überrascht….. und eigentlich machts auch extrem viel Spaß, dass jetzt alles zusammenzusetzen…. Wenn das nicht mal ein wirklich persönliches Geschenk ist!

 

 

Sophies Universe (und ein bisschen Hate)

Ich habs wieder getan. Ich habe meine 2. Sophie begonnen. Sophie ist eine Häkeldecke, hier der Link zur Information: Sophies Universe CAL 2015

Meine 1. habe ich in Regenbogenfarben und einer 3er Häkelnadel geamcht. Als ich sie dann endlich fertig hatte, habe ich mir vorgenommen, nochmal die große zu machen (siehe Link). Da mir die Wolle aber vieeeeel zu teuer ist (etwa 3,50 Euro/50g x 53 Knäuel), habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. Und jetzt kommt ganz viel Hate: Wer also in nächster Zeit Wolle online bestellen will, schaut sich lieber die GeburtstagsHochzeitstagsDaimTorte, oder aber schon schon fertige Häkeleien an…..

 

Alles begann damit, dass ich nach passendem Ersatzgarn gesucht habe. Am besten einigermaßen preiswert, 53 Knäuel sind ja wirklich nicht billig. Dann bin ich auf Loveknitting.de gekommen. Versandseite für Wolle aus der ganzen Welt, Hauptsitz in London, dazu aber später mehr. Jedenfalls bestelle ich mir meine Wolle, nämlich schlussendlich „King Cole Big Value Chunky), surfe dann noch etwas auf der Seite herum und dann…. sehe ich klein, in irgendeine Ecke gefiezelt, einen Code, mit dem ich -25% auf meine Lieferung bekommen hätte. Anscheinend ein Teil des Summer Sale, der da grad läuft. Da gerade Wochenende, schreibt uns auf Anfrage nach der Stornierung/der Änderung irgendeine Mitarbeiterin aus London zurück, die uns aber erklärt, dass sei Sache der Deutschen Kollegen. Eine dieser schreibt uns dann am Dienstag tatsächlich zurück, erklärt uns aber, dass die Stornierung unmöglich sei und wir eine neue Lieferung aufgeben sollten. (auf Deutsch: Wir sind leider zu inkompetent, ihre Bestellung zu ändern  und zahlen daher lieber 3x Versandkosten). Also geben wir einige Tage später die Bestellung auf. Problem: Summersale läuft noch, dieser Rabatt aber nicht. Also mal auf die Bestellung warten. Weiteres Problem: 3 Wochen bis zum Urlaub. Sollte laut Website (5-7 Tage Lieferzeit) kein Problem sein. Eigentlich. Die Lieferung kommt nämlich 2-geteilt. Das 2. Paket scheint verlohren gegangen zu sein. Bei der Verpackung (pinkes Plastiksackerl per Luftpost versandt. Gescheit. Nicht.) kein Wunder. Also nochmal Email schreiben. Neu bestellen. Wir haben sogar darauf hingewiesen, dass nur der 2.Teil fehlt. Wirk kommen aus den Ferien zurück, inzwischen sind seit dem Email 1,5 Wochen vergangen. Paket kommt dann schlussendlich nach 2 Wochen an. Zumindest ist alles da. Es ist irgendein geschmolzenes Bonbon dabei, wobei es ein Glück ist, dass dieses nicht auch noch die Wolle besaut hat. Never Ever Again!!!!!

 

Entschuldgung, ich muss mich darüber einfach aufregen. Wie kann man so inkompetent sein, dass man lieber einen erlust macht, als eine einfache Lieferung abzuändern?

 

Jedenfalls, Sophie wächst und wächst und die Wolle ist schön zu verarbeiten. Aber bestellen tu ich da nicht mehr!

Sie kann es nicht lassen!

Ich bin schon wieder an einer neuen Anleitung dran. Oder an 2. Wie man’s nimmt. Da wäre der Kugeldrache im Mini-Format (halbfertig neben mir liegend), den ich aus konzentrationstechnischen Gründen pausieren lassen muss und eine Eule, ähnlich wie die Fledermaus. Jetzt müsste ich mich nurnoch näher mit PayPal beschäftigen, dann könnte ich meine Anleitungen endlich online stellen.Vorraussichtlich wird’s wahrscheinlich Craftsy und Ravelry. Irgendwie ist mir Etsy etwas -ähm- unsympatisch. Auch DaWanda war nicht so reizvoll. Jedenfalls für den Anfang. Ich würde mich ja schon freuen, wenn 1 oder 2 Personen eine Anleitung kaufen würden. Vielleicht sollte ich mal eine Kategorie nur für Updates erstellen……

Troubleshooting

Wenn ich so um Mitternacht nicht gerade am schreibseln oder häkeln bin, scrolle ich meistens durch diverse Instagram-Hashtags. So zum Beispiel #zoomigurumi. Dort sehe ich dann auch teilweise nicht ganz so schöne Amigurumi.

Deshalb will ich euch heute einige einfache Tricks zeigen, mit denen es ganz einfach ist, das perfekte Amigurumi selbstzumachen.

Viele der Dinge, die ich aufzählen werde, habe ich früher (unbewusst) selbst gemacht und bereue sie inzwischen ziemlich.

  • Nadelstärke: Mein erstes Amigurumi war ein „Zork“. Ein Alien aus Stacey Trocks Buch „Freche Freunde“. Eigentlich ganz süß. Aber so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Gehäkelt ist er nämlich mit einer 4er Häkelnadel. Das alleine wäre nicht so schlimm, aber mit 2er Wolle halt nicht so ganz optimal. Dazu kommt noch, dass Stacey allgemein nur in die hinteren Maschenglieder sticht. Da sollte man sich eben nicht wundern, wenn man die Füllwatte sieht. Troubleshoot: Amigurumis generell mit einer Nadelstärke kleiner als auf der Banderole angegeben Häkeln!
  • Stopfen: Bei Zork und noch vielen Amigurumi danach war ich mit Füllwatte einfach zu sparsam. Das Ergebnis ist irgendein lasches Wesen, dass seine Form nicht halten kann und nicht wirklich toll aussieht. Wenn man sich meinen Drachenprototypen ansieht, merkt man, dass er den Kopf hängen lässt. Warum? Weil der Hals nicht ordentlich gestopft war. Stopfproblem Nr2: Überstopfen: Das Gegenteil. So viel Füllwatte, dass sie zwischen den Maschen hervorquillt. Das ist mir ehrlich gesagt nie passiert, und wenn, dann eigentlich nur wegen der falschen Nadelstärke. Problem Nr3: Beulen: Eine Erzieherin in meiner Schule häkelt auch und stellt die Amigurumi dann in einer Vitrine aus. Um ehrlich zu sein, jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe, leide ich. Die Tiere sind einfach total lieblos ausgestopft… Einmal war da eine Giraffe, absolut „beulig“ und einfach nur unförmig. Troubleshoot: Schön langsam stopfen, Watte nur in kleinen Portionen in das Teil stopfen, schön fest stopfen, Teil zwischen den Händen rollen, um zu spüren, wo noch Watte hingehört, einen Stift zu Hilfe nehmen, am Ende mit den Händen nochmal nachformen
  • Sicherheitsaugen: Am Anfang wusste ich nicht, was Sicherheitsaugen sind. Eigentlich funktionieren sie wie Schrauben. Man steckt das Auge durch das Amigurumi und fixiert das Auge dann mit einer Art „Schraubenmutter“. Ein Problem ist das Platzieren. In den meisten Anleitungen ist genau beschrieben, wo die Augen fixiert werden. Wenn also steht „Augen mit 9fm abstand in der 13. Runde anbringen“, zähle ich hinunter zur 13. Runde und suche mir dann eine Masche, die so liegt, das der Kopf von vorne schön aussieht. Dann zähle ich die Hälfte der Maschen in eine Richtung (da wären es 4), stecke das Auge hinein und zähle dann zu dem Ort, wo das 2. hin soll. Wenn ich zufrieden bin, fixiere ich sie. Das 2. Problem ist die Größe. Wenn in der Anleitung von 12mm Augen die Rede ist, sollten auch die verwendet werden. Wenn ich die Größe gerade nicht habe, warte ich entweder, oder ich schaue, ob meine Figuren generell eher größer oder kleiner als in der Anleitung werden. Ich häkle inzwischen eher fest, weshalb ich wahrscheinlich problemlos 10mm Augen verwenden könnte. Wenn ich aber mit dickerer oder dünnerer Wolle häkle, muss ich natürlich auch die Größe der Augen anpassen!
  • Annähen: Zuerst hat meine Mutter meine Amigurumi zusammengenäht. Irgendwie war ich damit aber nie wirklich zufrieden (Meine Mutter ist eine wirklich tolle Näherin, aber Häkeln ist eben nicht ihres). Beine waren schief, Die Farbwechsel vorne und eben solche Kleinigkeiten. Ich konnte es damals auch nicht besser, aber dann bin ich wenigsten auf mich angefressen und nicht auf wen anderen… Troubleshooting: Bei zweifarbigen Teilen darauf achten, dass der Farbwechsel so wenig wie Möglich zu sehen ist. Am besten zuerst den Kopf annähen, dann die Arme und Beine. Man kann Teile mit Stecknadeln fixieren, ich nähe die Teile aber eher nach Gefühl. Wenn das Tier von selbst sitzen soll, die Beine auf jeden Fall auf einer glatten Fläche annähen, immer wieder kontrollieren und zuerst nur 2-3 Stiche machen, das 2. Bein annähen und nochmal nachjustieren.

Das waren die Fehler die mir früher unterlaufen sind. Ich hoffe, ihr könnt davon lernen!

 

Anleitungsupdate XY

Jaja, die Annika und ihr Kleinschaß…..

Diesmal gibt’s eine Braut und ihren Bräutigam. Das Original gabs für meine Lehrerin, die letzten Sommer geheiratet hat. Jetzt habe ich endlich (aus gegebenem Anlass) einen Grund, die beiden nochmal zu machen. Diesmal mit Anleitung. Die Anleitung gibt’s wieder au Deutsch und auf Englisch. Dazu sollte gesagt sein, dass mir Anleitung auf Englisch schreiben leichter fällt. Das liegt daran, dass es im Englischen viel bessere Abkürzungen gibt. Außerdem häkle ich jetzt schon seit ein paar Jahren fast nur nach englischen Anleitungen. Inzwischen geht das schon so weit, dass ich mir meine Notizen während dem Häkeln auch auf Englisch mache.

Hier sind ein paar Fotos von den Beiden: