Erdbeerschnitte

Ja, ok… der Titel ist etwas fehlleitend, schließlich ist „Erdbeerschnitte“ ja eigentlich für Kuchen mit Creme und Erdbeergelee reserviert… 

Damit hat meine Schnitte nichts zu tun. Resteverwertung at its best, und das auch noch wahlweise kalt oder überhaupt gefroren.

Biskuit: Rezept in Basics, aber nur mit 2 Eiern, gebacken in einer 30cm Kastenform, ausgekühlt in 3 dünne Scheiben schneiden

Mousse:

  • 125g Qimiq
  • 1 El Zucker (nach Geschmack)

Cremig rühren

  • 200g Topfen
  • 2 El Joghurt

Glatt rühren

  • 150ml Cremefine zum Schlagen (oder Schlagobers)

Aufschlagen und unterheben

  • Erdbeeren

Menge nach Geschmack, klein schneiden und vorsichtig unterheben

Boden, Hälfte der Creme, Boden, andere Hälfte und Deckel in die mit Alufolie ausgelegte Form schichten

Im Kühlschrank oder im Tiefkühler fest werden lassen. Im Kühlschrank dauerts über Nacht, ich hatte meine etwa 3 Stunden im Kühlschrank und 1 Stunde im Tiefkühler, um sie leichter aus der Form zu bekommen

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Biskuitroulade mit Himbeerfülle

*Noch in Cannes, daher von voriger Woche*

Das war ein Wochenende! Ein 90er will gefeiert werden und das gleich an vier verschiedenen Tagen… Da muss eine Menge gebacken werden! Roulade schmeckt eigentlich jedem von uns und allzu lange dauerts auch nicht. Oder man macht wie ich eine Motivroulade. Dann schon. Die Optik war es aber auf jeden Fall wert!

Teig für die Motive:

  • 1 Eiklar
  • 50g Zucker
  • 50g Mehl

Verrühren

  • 40g geschmolzene Butter

Auch dazurühren, in kleine Portionen teilen und einfärben, eventuell mit etwas Milch verdünnen, gewünschtes Motiv aufspritzen und bei 180°C 3 Minuten vorbacken

Roulade:

  • 5 Eiklar
  • 70g Zucker

Zu Schnee schlagen

  • 6 Dotter (weil ich den vom Motivteig auch loswerden wollte)
  • 70g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker

Luftig aufschlagen

  • 120g griffiges Mehl (Staubmehl? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege)

Abwechselnd mit dem Eischnee unterheben

Bei 180°C etwa 13 Minuten backen

Jetzt muss es schnell gehen, daher schon Backpapier, mit Staubzucker besiebt und ein nasses Küchentuch herrichten!

Roulade schnell auf das vezuckerte Papier stürzen, mit dem Tuch bedecken, damit sich das Papier leichter löst, dann nöchmal wenden (schöne Seite unten) und zusammen mit dem abgelösten Papier einrollen, wenn man sie zuerst auskühlen lässt, bricht sie!

  • 350g Himbeeren
  • 30g Zucker

Aufkochen lassen, pürieren, passieren und dann zu einer festen Paste einkochen lassen, auskühlen

  • 125g Qimiq

Zusammen mit der Beerenpaste glatt rühren

  • 375ml Schlagobers

Aufschlagen und unterheben, kalte Roulade füllen, vorsichtig einrollen und über Nacht fest werden lassen

Schokotorte für Muttertag

Muttertag, für mich ist das eigentlich nur noch ein Grund mehr, etwas zu backen. Trotzdem versuche ich, eine Torte zu machen, die eben meiner Mutter sicher gefällt. Unser gemeinsames Lieblingskinderbuch war (ist) „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“.

Klingt kitschig, ist aber wahnsinnig schön. Es geht darin um einen großen und einen kleinen Hasen, der einfach nicht einschlafen will. Er versucht, dem großen Hasen zu erklären, wie lieb er ihn hat, doch der große Hase findet einen Weg, ihn „noch mehr“ zu lieben. Am Ende denkt der junge Hase an den Mond: „Ich hab dich lieb bis zum Mond“ (bis heute einer meiner Lieblingssätze), da weiß selbst der große Hase nichts weiteres. Dann fällt ihm auf, das der kleine Hase bereits friedlich in seinen Armen eingeschlafen ist…

Soweit zu der Geschichte. Doch wie setzt man das um? Ich hab schon zu Ostern mit Schokolade experimentiert. Zwar schaut alles noch nicht so perfekt aus, ich bin aber trotzdem sehr zufrieden. Zuerst habe ich mir den Umriss meiner Form abgezeichnet, dann die Silhouette der beiden Hasen. Das habe ich dann in eine Klarsichtfolie geschoben. Jetzt nur noch mit Schokolade ausmalen und: Fertig! Aus der übrigen Schokolade habe ich kleine Herzen aufgespritzt. Ein Messer in kochendem Wasser erhitzen und damit den Rand der festen Schokoladeherzen glätten. So lässt sich die Torte dann auch gut in Stücke schneiden.

Für die Torte (2 kleine Herzformen, vor einigen Jahren bei Tchibo gefunden):

  • 2 Eiklar
  • 35g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zu Schnee schlagen

  • 60g Butter
  • 35g Zucker

Schaumig rühren

  • 2 Dotter
  • 120g geschmolzene Schokolade (je nach Geschmack dunkel oder Vollmilch)
  • 1 tl Milch

Nach und nach unterrühren

  • 3 gehäufte EL Mehl

Abwechselnd mit dem Schnee unterheben

Bei 175°C etwa 40-45 Minuten backen, auskühlen lassen. Die Form kann extrem stark auslaufen, daher die Form gut mit Backpapier auskleiden und sicherheitshalber auf einem Backblech backen

Ganache:

  • 150g Schlagobers

Aufkochen

  • 200g Schokolade

Im Schlagobers schmelzen lassen, auskühlen lassen

Die Torten in 4 Schichten teilen, 2 Mal mit je 2 Teelöffeln Ganache, 1 Mal mit etwas Marmelade füllen, mit der Ganache glasieren, etwas anziehen lassen

Mit der Schokolade verzieren

Fertig!

Gefüllter Gugelhupf

Das Rezept für den Gugelhupf stammt aus einer Qimiqbroschüre, mit von mir mit einer kleinen Überraschung aufgepeppt und wirklich sehr schnell gemacht!

  • 5 Eiklar
  • 120g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zu steifem Schnee schlagen

  • 120g Zucker
  • 250g Qimiq Saucenbasis

Glatt rühren

  • 5 Dotter

Dazurühren

  • 220g Öl

Langsam dazugießen

Noch etwa 1 Minute aufschlagen

  • 250g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver

Abwechselnd mit Schnee unterheben

  • 25g Kakaopulver

Hälfte des Teiges einfärben

In eine gefettete und gemehlte Form füllen, bei 175°C etwa 60 Minuten backen, stürzen und auskühlen lassen

Halbieren, mit einem Messer etwa 1cm von den Rändern einschneiden, mit einem Löffel aushöhlen

Creme:

  • 1 Packung Qimiq Whip (ich habe Vanille genommen)

Aufschlagen

  • 125g Mascarpone
  • 2 Packungen Vanillezucker

Mit einem Löffel Qimiq glatt rühren, dann noch einige Löffel einzeln zugeben, dann die restliche Creme unterheben

In den Hohlraum füllen, vorsichtig zusammensetzen und eventuell glasieren

Tiramisutorte

Mascarpone, Biskotten, Biskuit und Schlagobers… was man da alles im Kühlschrank findet 😉

Daraus sollte dann eben möglichst schnell etwas entstehen und deshalb gibt es jetzt auch noch eine Tiramisutorte. Ich habe sie wieder in der Herzform gemacht, weil ich ja noch das Biskuit von der Moussetorte überhatte. Wenn ihr nicht gerade einen Biskuitboden zuhause habt, könnt ihr entweder das Rezept für mein helles Biskuit (mit 2 Eiern) nachmachen, oder ihr nehmt für den Boden und die oberste Schicht auch Biskotten. Vom Biskuit habe ich dann wieder etwas Rand weggeschnitten, etwa in „Biskottenbreite“

Da wir keinen Kaffee in unserer Torte wollten, habe ich die Biskotten in einer Kakao-Rum-Milch-Mischung getunkt.

Milch in eine kleine Schale leeren, etwas Rum und Kakao dazu und nach Geschmack süßen. Mit einem Pinsel die beiden Biskuits tränken.

Für den Biskottenrand die Biskotten halbieren und in Milch mit Rum tunken. Am Rand entlang aufstellen.

Creme:

  • 100g Mascarpone
  • 2 Pckg. Vanillezucker

Kurz glattrühren

  • 125ml Rama Cremefine

Aufschlagen, Nach und nach unterheben, wenige Sekunden mit dem Mixer verrühren

  • 150ml Schlagobers

Aufschlagen, auch unterheben und nochmal sehr kurz durchmixen

Ein Drittel der Creme auf dem Boden verteilen

Biskotten in Kakao tunken und auf der Creme verteilen, nochmals ein Drittel der Creme verstreichen

Boden, mit der getränkten Seite nach unten auf die Creme geben, den Rest glatt verstreichen, mit Kakao besieben, kaltstellen

Fertig!

Schokomousse-Torte

Ich muss mich entschuldigen… Wir sind gerade in der Küche gesessen, ein leckeres Stück von der Torte essend, als Papa plötzlich meint: Hast du eh Fotos gemacht?… Nein. Hab‘ ich nicht. deshalb hier keine wunderschönen Aufnahmen der ganzen Torte sondern Reallife Bilder à la zerstörtes Stillleben.

Ich habe mich an einer Mirror Glaze Torte orientiert, wobei ich ebendiese weggelassen habe.

Die Form, die ich verwendet habe, ist eine Herzform, die man sich als  Quadrat mit Halbkreisen betrachten könnte 😉

Torte Hochzeit

Das heißt: Eine Herzhälfte hat einen Flächeninhalt von 108cm^2. Falls ihr das mit einer größeren Form machen wollt.

Boden:

  • 2 Eiklar
  • 30g Zucker

Steif schlagen

  • 2 Dotter
  • 30g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker

Schaumig schlagen

  • 40g Mehl
  • 20g Maizena

Mit Schnee unterheben

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen, auskühlen

Ich habe mir 1,5cm aus der Mitte herausgeschnitten, den Rest habe ich für eine andere Torte verwendet, etwa 1cm von der Außenseite wegschneiden

Für die Füllungen habe ich mir einen Teiler gebastelt und beide Seiten mit Frischhaltefolie ausgelegt.

Karamellfüllung:

  • 130g Zucker
  • 40ml Wasser

Zum Kochen bringen, Kochen, bis der Zucker schön braun ist

  • 100ml Schlagobers
  • 20g Butter

Vorsichtig unterrühren, das Ganze schäumt auf! Glatt rühren, etwas auskühlen lassen

  • 1,5 Blätter Gelatine

Einweichen lassen

Mit 150ml des warmen Karamells verrühren, notfalls nochmals erwärmen, falls die Gelatine nicht schmilzt.

In eine Hälfte der Herzform füllen.

Himbeerfüllung:

1,5 Blätter Gelatine

Einweichen

  • 200g Himbeeren
  • 2 EL Zucker

Aufkochen, Pürieren, durch ein Sieb streichen

150ml abmessen, wenn zu wenig: Mit Schlagobers auffüllen

Gelatine in der warmen Masse auflösen, in die 2. Hälfte der Form füllen.

Im Kühlschrank fest  werden lassen, etwa 1cm von der Außenseite wegschneiden

Mousse:

2x machen, einmal mit dunkler und einmal mit weißer Schoko

  • 1/4 tl Pulvergelatine
  • 1 tl Wasser

Verrühren, ziehen lassen

  • 40ml Schlagobers

Aufkochen

  • 60g Schokolade

Heißes Schlagobers darübergießen, mit Gelatine verrühren

  • 80ml Schlagobers

Steif schlagen, nach und nach unterheben

Zusammensetzen:

Boden in einen Tortenring legen

Jeweils die Hälfte auf deiner Seite der Torte verteilen

Himbeerfüllung auf weißer, Karamellfüllung auf dunkler Schoko

Das restliche Mousse auf der richtigen Seite verteilen, in der Mitte mit einem Zahnstocher vermischen, im Kühlschrank über Nacht setzen lassen

 


 

Osterhasentorte

Zum ersten Mal habe ich die Idee, aus zwei runden Böden einen Osterhasen zu machen, vor etwa 2 Jahren auf Instagram gesehen. Damals hat meine Mutter die Böden gemacht und uns ist dann auch noch die Schokolade für die Creme im Ofen verbrannt (Keine Fragen bitte! Schlussendlich hat der Hase dadurch aber ein fast absichtlich aussehendes „Fell).

Dieses Jahr habe ich die Torte nochmal gemacht. Diesmal ohne die Felloptik, dafür mit 2 verschiedenen Füllungen und Marzipan- statt Rollfondantverziehrung (*versucht, ein Foto vom 1. Hasen zu finden und vergisst es nach einer halben Stunde wieder*)

 

Die Böden sind mein Nussbiskuit, einmal mit Haselnuss und einmal mit Mandeln, gebacken in einer 18cm Form, den Mandelboden habe ich zerschnitten, der Haselnussboden ist der Kopf. Beide Böden halbieren.

Topfencreme:

  • 125g Topfen
  • 50g Joghurt
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 2 EL Staubzucker (oder nach Geschmack)

Verrühren

  • 125ml Schlagobers

Unterheben

Die „Mandelstücke“ mit Marillenmarmelade bestreichen und mit der Creme füllen

Schokocreme:

  • 125ml Milch
  • 25g Zucker
  • 1/2 Pckg. Vanillepudding

Pudding kochen

  • 50g Schokolade

Im noch heißen Pudding schmelzen, zugedeckt auskühlen lassen

  • 125ml Schlagobers

Unterheben

Den Haselnussboden mit Nutella bestreichen, mit der Creme füllen

Im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen

Verziehrt habe ich ihn mit Schokobuttercreme:

Butter schaumig rühren, Staubzucker dazu und weitermixen, geschmolzene Schoko dazu und nochmal mixen

Dunkel:

  • 125g Butter
  • 60g Zucker
  • 125g Zartbitterkuvertüre

Hell:

  • 75g Butter
  • 35g Zucker
  • 75 weiße Kuvertüre

Zuerst dünn einstreichen, um Krümel zu binden, dann nochmal einstreichen. Ich habe die feste Creme dann noch durch einen Gefrierbeutel gerieben, um einen leichten Felleffekt zu bekommen und die stärksten Unebenheiten auszugleichen. Mit Marzipan verzieren.