Tiramisutorte

Mascarpone, Biskotten, Biskuit und Schlagobers… was man da alles im Kühlschrank findet 😉

Daraus sollte dann eben möglichst schnell etwas entstehen und deshalb gibt es jetzt auch noch eine Tiramisutorte. Ich habe sie wieder in der Herzform gemacht, weil ich ja noch das Biskuit von der Moussetorte überhatte. Wenn ihr nicht gerade einen Biskuitboden zuhause habt, könnt ihr entweder das Rezept für mein helles Biskuit (mit 2 Eiern) nachmachen, oder ihr nehmt für den Boden und die oberste Schicht auch Biskotten. Vom Biskuit habe ich dann wieder etwas Rand weggeschnitten, etwa in „Biskottenbreite“

Da wir keinen Kaffee in unserer Torte wollten, habe ich die Biskotten in einer Kakao-Rum-Milch-Mischung getunkt.

Milch in eine kleine Schale leeren, etwas Rum und Kakao dazu und nach Geschmack süßen. Mit einem Pinsel die beiden Biskuits tränken.

Für den Biskottenrand die Biskotten halbieren und in Milch mit Rum tunken. Am Rand entlang aufstellen.

Creme:

  • 100g Mascarpone
  • 2 Pckg. Vanillezucker

Kurz glattrühren

  • 125ml Rama Cremefine

Aufschlagen, Nach und nach unterheben, wenige Sekunden mit dem Mixer verrühren

  • 150ml Schlagobers

Aufschlagen, auch unterheben und nochmal sehr kurz durchmixen

Ein Drittel der Creme auf dem Boden verteilen

Biskotten in Kakao tunken und auf der Creme verteilen, nochmals ein Drittel der Creme verstreichen

Boden, mit der getränkten Seite nach unten auf die Creme geben, den Rest glatt verstreichen, mit Kakao besieben, kaltstellen

Fertig!

Schokomousse-Torte

Ich muss mich entschuldigen… Wir sind gerade in der Küche gesessen, ein leckeres Stück von der Torte essend, als Papa plötzlich meint: Hast du eh Fotos gemacht?… Nein. Hab‘ ich nicht. deshalb hier keine wunderschönen Aufnahmen der ganzen Torte sondern Reallife Bilder à la zerstörtes Stillleben.

Ich habe mich an einer Mirror Glaze Torte orientiert, wobei ich ebendiese weggelassen habe.

Die Form, die ich verwendet habe, ist eine Herzform, die man sich als  Quadrat mit Halbkreisen betrachten könnte 😉

Torte Hochzeit

Das heißt: Eine Herzhälfte hat einen Flächeninhalt von 108cm^2. Falls ihr das mit einer größeren Form machen wollt.

Boden:

  • 2 Eiklar
  • 30g Zucker

Steif schlagen

  • 2 Dotter
  • 30g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker

Schaumig schlagen

  • 40g Mehl
  • 20g Maizena

Mit Schnee unterheben

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen, auskühlen

Ich habe mir 1,5cm aus der Mitte herausgeschnitten, den Rest habe ich für eine andere Torte verwendet, etwa 1cm von der Außenseite wegschneiden

Für die Füllungen habe ich mir einen Teiler gebastelt und beide Seiten mit Frischhaltefolie ausgelegt.

Karamellfüllung:

  • 130g Zucker
  • 40ml Wasser

Zum Kochen bringen, Kochen, bis der Zucker schön braun ist

  • 100ml Schlagobers
  • 20g Butter

Vorsichtig unterrühren, das Ganze schäumt auf! Glatt rühren, etwas auskühlen lassen

  • 1,5 Blätter Gelatine

Einweichen lassen

Mit 150ml des warmen Karamells verrühren, notfalls nochmals erwärmen, falls die Gelatine nicht schmilzt.

In eine Hälfte der Herzform füllen.

Himbeerfüllung:

1,5 Blätter Gelatine

Einweichen

  • 200g Himbeeren
  • 2 EL Zucker

Aufkochen, Pürieren, durch ein Sieb streichen

150ml abmessen, wenn zu wenig: Mit Schlagobers auffüllen

Gelatine in der warmen Masse auflösen, in die 2. Hälfte der Form füllen.

Im Kühlschrank fest  werden lassen, etwa 1cm von der Außenseite wegschneiden

Mousse:

2x machen, einmal mit dunkler und einmal mit weißer Schoko

  • 1/4 tl Pulvergelatine
  • 1 tl Wasser

Verrühren, ziehen lassen

  • 40ml Schlagobers

Aufkochen

  • 60g Schokolade

Heißes Schlagobers darübergießen, mit Gelatine verrühren

  • 80ml Schlagobers

Steif schlagen, nach und nach unterheben

Zusammensetzen:

Boden in einen Tortenring legen

Jeweils die Hälfte auf deiner Seite der Torte verteilen

Himbeerfüllung auf weißer, Karamellfüllung auf dunkler Schoko

Das restliche Mousse auf der richtigen Seite verteilen, in der Mitte mit einem Zahnstocher vermischen, im Kühlschrank über Nacht setzen lassen

 


 

Zucchini-Schinken-Strudel

Ratet mal, was gestern in der Post war: Mein Qimiq-Testpaket. Und weil ich ohnehin vor hatte, einen Strudel mit „cremiger“ Fülle zu fabrizieren, gibt es heute eine Premiere: das erste pikante Rezept!

Man könnte Blätterteig auch selbst machen, aber… der lag auch im Kühlschrank und musste weg 😉

  • 1 Zucchini

Zuerst in dünne Sceiben, dann in Stifte schneiden. Ich will Zucchini für so ein Rezept nicht raspeln, weil sie dann noch stärker wassern würde.

Anbraten, bis das Wasser großteils verdampft ist

  • 5 Scheiben Schinken (nach Geschmack mehr oder weniger)

Würfelig schneiden

  • 50g Käse

Reiben, zusammen mit dem Schinken zu den Zucchini geben

  • 2 El Qimiq Classic

Schmelzen lassen, Füllung würzen

Den Blätterteig einschneiden:

Strudel
Fülle auf das mittlere Drittel geben, unten etwas Rand lassen und diesen über die Fülle falten, abwechselnd einen linken und einen rechten Streifen in die Mitte falten

Bei 200° etwa 30 Minuten backen

Erdbeertörtchen…vegan… aber lecker???

Nach einigen veganen Fails habe ich vor einiger Zeit begonnen, Nachspeisen auch mal „raw“ zum machen. Das heißt: Großteils Nüsse, Kokos und Früchte. Da ich aber einiges Hier gar nicht bekomme, bastle ich immer etwas herum: Statt Cashews dann Haselnüssen, Datteln werden zu Rosinen und diverse Süßstoffe zu Honig (dann nicht mehr vegan, ABER immernoch besser als Agavendicksaft aus Südamerika!!!)

Ich mixe alles im Tupper „Speedy Boy“, wir dann zwar nicht ganz so fein, aber funktionieren tuts auch. Jetzt aber zum Rezept. Das Original ist Amerikanisch, daher alle Angaben als Cups, von mir umgerechnet in ml und Esslöffel.

  • 75g Rosinen

Mit kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen

  • 1/2 Cup Walnüsse (120ml, 8 EL)
  •  2 EL Kokosette

Mit den Rosinen zu einer bröseligen Masse mixen, in MiniCupCake-Förmchen füllen (etwa einen gehäuften tl pro Förmchen, bei mir waren das 16 Förmchen)

  • 1/2 Cup Haselnüsse (120ml, 8 EL)

Blanchieren, mit heißem Wasser übergießen, etwa eine Stunde ziehen lassen, dann sehr fein mixen

  • 1/4 Cup gehackte Erdbeeren (60ml, 4 EL)

Untermixen

  • 30g Kokosöl
  • 1,5 EL Honig (22ml)

Schmelzen lassen, unterrühren

Die Hälfte der Masse beiseite stellen, den Rest mit

  • 1/4 Cup Erdbeeren ( 60ml, 4 EL)

Mischen, dann auf die Böden geben, die andere Creme darauf und dann mit Kokosette verziehren, einfrieren

Osterhasentorte

Zum ersten Mal habe ich die Idee, aus zwei runden Böden einen Osterhasen zu machen, vor etwa 2 Jahren auf Instagram gesehen. Damals hat meine Mutter die Böden gemacht und uns ist dann auch noch die Schokolade für die Creme im Ofen verbrannt (Keine Fragen bitte! Schlussendlich hat der Hase dadurch aber ein fast absichtlich aussehendes „Fell).

Dieses Jahr habe ich die Torte nochmal gemacht. Diesmal ohne die Felloptik, dafür mit 2 verschiedenen Füllungen und Marzipan- statt Rollfondantverziehrung (*versucht, ein Foto vom 1. Hasen zu finden und vergisst es nach einer halben Stunde wieder*)

 

Die Böden sind mein Nussbiskuit, einmal mit Haselnuss und einmal mit Mandeln, gebacken in einer 18cm Form, den Mandelboden habe ich zerschnitten, der Haselnussboden ist der Kopf. Beide Böden halbieren.

Topfencreme:

  • 125g Topfen
  • 50g Joghurt
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 2 EL Staubzucker (oder nach Geschmack)

Verrühren

  • 125ml Schlagobers

Unterheben

Die „Mandelstücke“ mit Marillenmarmelade bestreichen und mit der Creme füllen

Schokocreme:

  • 125ml Milch
  • 25g Zucker
  • 1/2 Pckg. Vanillepudding

Pudding kochen

  • 50g Schokolade

Im noch heißen Pudding schmelzen, zugedeckt auskühlen lassen

  • 125ml Schlagobers

Unterheben

Den Haselnussboden mit Nutella bestreichen, mit der Creme füllen

Im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen

Verziehrt habe ich ihn mit Schokobuttercreme:

Butter schaumig rühren, Staubzucker dazu und weitermixen, geschmolzene Schoko dazu und nochmal mixen

Dunkel:

  • 125g Butter
  • 60g Zucker
  • 125g Zartbitterkuvertüre

Hell:

  • 75g Butter
  • 35g Zucker
  • 75 weiße Kuvertüre

Zuerst dünn einstreichen, um Krümel zu binden, dann nochmal einstreichen. Ich habe die feste Creme dann noch durch einen Gefrierbeutel gerieben, um einen leichten Felleffekt zu bekommen und die stärksten Unebenheiten auszugleichen. Mit Marzipan verzieren.

Ostercupcakes und Schokoladenwahnsinn

Letztes Jahr habe ich auch schon CupCakes gemacht. Da war ich dann aber mit den gekauften Ostereiern zufrieden, weshalb ich mir dieses Jahr meine eigenen gemacht habe. Genauso wie Hasenohren und Gitterherzen.

Die diesjährigen Sorten:

 

Holunder mit Himbeerganache und Marzipaneieren

Schoko-Schoko mit Brombeer-Topfen-Creme und Schokoherzen

Vanillesponge mit Vanillecreme und schokoladigen Hasenohren (oder Schmetterlingsstreuseln)

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Fest und einen fleißigen Osterhasen!