Mille Crepe Cake

Oder aber einfach  „Palatschinkentorte“

Ich hatte sowas eigentlich schon länger in Planung und diesmal war es so weit: Schokopalatschinken, Vanillepalatschinken, Himbeercreme und die berühmt-berüchtigte Schoko-Nutella-Creme. Die Palatschinken sind nach einem 10 Jahre alten WW-Forumsrezept. Das einfachste, „gesündeste“ und beste Rezept für superdünne Crepes!

Vanille:

  • 3 Eier

Verschlagen

  • 150g Mehl
  • 375ml Milch (Wir nehmen die Nöm Fasten)

Abwechselnd in mehreren Teilen untermischen

Schoko:

  • 3 Eier
  • 50g Zucker (ohne sind sie zu bitter!)

Verschlagen

  • 110g Mehl
  • 40g Kakao
  • 375ml Milch

Abwechselnd in mehreren Teilen untermischen

Für beide Teile:

Eine heiße Pfanne mit etwas Öl einpinseln, Dünne Crepes backen (Kakao warens 9 und Vanille 8)

Ausgekühlt mit einem Tortenring zurechtschneiden

Himbeercreme:

  • 250g Himbeeren
  • 1 El Zucker

Aufkochen, Pürieren, Passieren und Einkochen, bis kaum noch Flüssigkeit da ist

  • 250ml Schlagobers

Schlagen

  • 150g Mascarino

Mit dem Püree vermischen, Schlag unterheben

Nutellacreme:

  • 100g Butter
  • 50g Zucker
  • 100g geschmolzene Schokolade

Luftig aufschlagen

  • 3 El Nutella

Nach und nach einrüren, Milch dazu, wenn zu fest

Abwechselnd in Tortenrahmen schichten, immer wieder mit etwas Rundem (ich habe einen Untersetzer genommen) flach drücken

Ich habe aus den Abschnitten „Rosen“ gemacht. Ich warne euch: Das Zusammensetzen dauert ewig!

Trotzdem viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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Schaumrollen

Eigentlich fallen Schaumrollen bei mir in die Kategorie Resteverwertung. So wie auch Macarons (oups!), weil es die nur dann gibt, wenn mir Eiklar übrigbleibt. Ein kleiner Tipp noch für übriggebliebene Fülle: Einfach die Meringue in CupCake Toppings rühren. Bei mir bleibt nämlich meistens dann Klar über… Das stabilisiert die Creme und macht sie auch noch luftiger!

Ich muss gestehen, ich mache Schaumrollen immer aus fertigem Blätterteig. Ehrlichgesagt ist mir selbstgemachter Teig zu aufwendig, dafür dass das meistens ein „Parallelprodukt“ ist…

Das Rezept:

  • 1 Rolle Fertigblätterteig (ich nehme den gekühlten, TK müsste aber auch gehen. FunFact: Der billigste ist bei uns der, der am besten funktioniert!)

In 1cm-Streifen schneiden. Am besten mit einem Teigrad. Wenn ihr größere Formen habt etwa 1.5cm Streifen machen. Ich rolle immer nur einen Teil des Teiges ab, weil er dann feuchter bleibt.

Wickeln solltet ihr vom dicken zum dünnen Ende. Denkt aber daran, Abstand zu lassen, da Blätterteig aufgeht!

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Bei 18°C etwa 20 Minuten backen. Da solltet ihr aber darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.
Die Füllung

  • 2 Eiklar
  • 25g Kristallzucker

Steif schlagen

Derweil

  • 37ml Wasser
  • 110g Kristallzucker

Bis 118°C kochen

In dünnem Strahl in die Eiweißmasse rühren, dann etwa 20 Minuten kalt schlagen (ich verwende unsere Kenwood wirklich selten, aber das geht nicht ohne!)

Mit glatter Tülle füllen

Guten Appetit!

Chocolate Fudge Cookies

Das sind so ziemlich die einfachsten Cookies, die ich jemals gemacht habe. Vier Zutaten plus etwas Salz, alles vermischen und ab in den Ofen! That’s it!

Ich bin stolz auf mich. Ich habe mich heute wirklich überwunden 3,7 km laufen zu gehen. Es war endlich mal nicht zu eisig und der Wind war aushaltbar. Also um 3 von der Schule nach Hause, schnell noch die „Jausenbanane“ (ich esse Bananen nicht gerne. Auch nicht in der Schule) in den Tiefkühler (Nicecream machen), ab in die Laufsachen and off we go! Anstrengend wars, Kondi ist eh Schnee von gestern aber gemacht hab ichs.

Zuhause hab ich dann gemerkt, dass noch 2 Eiklar im Kühlschrank stehen. Was machen? Ich will Cookies! Somit war dann klar, was es gibt.

Wenn ihr die Cookies nachmachen wollt, eine Warnung: Wenn ihr sie kostet, lasst euch nicht vom Geschmack abschrecken. Besser noch einen Bissen machen, an den Salzgeschmack muss man sich erst gewöhnen! Dann sind sie aber echt genial!

Das Rezept:

  • 170g Staubzucker
  • 45g Kakao

Vermischen

  • 2 Eiklar

Dazumischen

Salz dazugeben, bis die Masse leicht salzig schmeckt.

Mit 2 Teelöffeln Kleckse auf ein Blech machen. Viel Abstand lassen, die Masse verrinnt recht stark. Dass sie so flüssig ist, ist normal!

  • Gehackte Schokolade (oder Nüsse oder, oder,…)

Auf die Kleckse streußeln, kann man aber auch weglassen!

Bei 180° etwa 8-10 Minuten backen. Am Ende sollte die Oberfläche glänzen und einige Risse haben.

Das wars auch schon!

 

Brandteigkrapferln

Was steht da nochmal in der Beschreibung? Sie liebt Brandteigkrapferl? Was soll das bitte sein?

Ja… Brandteigkrapferl sind für mich eben neben Nussstrudel noch sowas, dass gehört eben einfach zu meiner Kindheit dazu. Diesmal ist es aber nicht meine Oma, sondern meine Tante, die mich darauf gebracht hat. Die hat sie nämlich manchmal mittgebracht und irgendwann, als ich bei ihr übernachtet habe (was früher häufig war) hat sie sie dann auch mal gemacht. Ich war total fasziniert! Du kochst den Teig, um ihn auskühlen zu lassen, ihn dann zu backen und am Ende dann „leere“ Teighüllen zu haben. Ohne Backpulver!

Die Creme kenne ich entweder mit Schlag Pur, Pudding oder eben so wie ich sie mache… Einfach Paradiescreme mit 125ml Schlag und 125ml Milch 3 Minuten aufschlagen. Einfach und trotzdem Gut.

  • 125ml Wasser
  • 100g Butter oder Margarine

Aufkochen, Herd auf höchster Stufe (es sei denn ihr habt einen extrem heißen)

  • 150g Mehl

Unterrüren, mit Kochlöffel rühren, bis ein weißer Belag am Boden ist (ich warte, bis der Belag leicht gebräunt ist)

Auskühlen lassen

  • 4 Eier

Einzeln unterrühren, dabei die Knethaken verwenden

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Bei 200°C etwa 20 Minuten backen

Noch heiß mit einer Sterntülle (spitz!) lochen, dann auskühlen lassen

Mit der Creme füllen

Ich hoffe, ihr werdet auch so große Fans wie ich!

MiniCupCakes für den Ziegenpeter ;-)

Sooo… Das war was! Ich bin am Samstag mal so eben 9 Stunden lang in der Küche gestanden… Warum? Weil unser Ziegenpeter (sorry, Reinhard) 40er gefeiert hat. Da lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, eine Sorte Minis zu machen. Denkste! Dann kam nämlich Mama und meinte, ich solle halt auch mal Brandteigkrapferl machen. Und weil beim Puddingkochen eben Eiklar übrigbleibt, hat sie mir eben auch noch einen Blätterteig mitgebracht. Das war mein Samstag. Geil war’s!

Diesmal am Programm: Zitrone-Mohn und Karamell-Vanille

 

 

 

Torten… Fail?

Heute wurde wieder gebacken. Nach einer total fancy Backzeitschrift. Eigentlich hätte es eine 15cm Durchmesser Torte werden sollen. Gefüllt mit Buttercreme. Ich habe mich dann dafür entschieden (nachdem genannter Kuchen 1:20 statt 0:30 im Rohr war), eine Buttercreme aus Pudding statt einer Swiss-Meringue-Buttercreme zu machen. Weise Entscheidung! Ich habe dann nämlich keine Butter mehr dazugegeben (weil die Torte speckig hoch 10 ist… Da noch Buttercreme dazu: Nope!) sondern 1/16 Rama Cremefine und ein Schlagobers. Creme ist total luftig… Naja… Wie war das mit einstreichen? Sie steht jetzt jedenfalls zugedeckt auf der Terrasse. Morgen (also eigentlich heute…) wird daraus ein Dripping Cake. Mal schauen, ob ich damit Fehler ausbessern kann.

Aber die Creme schmeckt echt geil. Wirklich. Eigentlich will ich grad nochmal in die Küche gehen und naschen. Sollte ich aber nicht. Mhmm. Schmatz. Oups.

Wenn das Endergebnis doch ordentlich war, gibt es das Wunderwerk vielleicht in einer oder zwei Wochen zu betrachten. Für nächste Woche musste ich nämlich „vorproduzieren“. Da gibt’s dann den Mille Crepe Cake (kein Fail!) und Schaumrollen (erst recht kein Fail).

Noch was: Ich habe mir jetzt 2 Kochbücher zum „Rezepte-selber-eintragen“ gekauft. Bin mal gespannt, auf wie vielen Seiten ich mich verschreibe. Und wer meine Schrift jemals lesen können soll. Aber ordentlich ist es dann halt. Bin schon gespannt, wie die dann aussehen werden.

Mug Cakes

Ach… ich wäre eigentlich ja Fan von MugCakes… 5 Minuten und Zack! Du hast einen Kuchen, den du alleine essen kannst, ohne die Hälfte deiner täglichen Kalorienaufnahme zu erledigen… Meistens scheitern solche Rezepte daran, dass wir keine Mikrowelle haben. Heute, nach einer absolut miesen Matheschularbeit habe ich einfach einen gebraucht. „Nutella Lava Cake in a Mug“. Hach. Wenn es nur wirklich Lava gewesen wäre… Naja. Lecker war er trotzdem. Es war ein 4 Zutaten Kuchen und daher vielleicht nicht ganz so „rich“ aber mit TK-Himbeeren und Walnüssen war das sicher ein tolles Mittagessen.

Das Originalrezept habe ich hier her: Nutella molten lava mug cake

Hier auf Deutsch:

  • 40g Nutella
  • 4 El Mehl
  • 3 El Milch
  • 1/4 tl Backpulver

In einer Tasse mischen, bei 180°C 16-18 min backen. Generelll würde ich (Ofenabhängig) empfehlen, ihn kürzer zu backen, wenn ihr „Lava“ wollt!

 

Die Optimistentasse hat rein zufällig ganz vorne gestanden 😉