Eine Geldbörse

Ich habe mich wieder an die Nähmaschine gesetzt. Besser gesagt, ich habe das, was ich gemacht habe, endlich fotografiert. Ich habe mal wieder auf Pinterest eine Inspiration gefunden und einiges abgeändert.

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Die Geldbörse hat ein gezipptes Hauptteil und eine eingesetze Vordertasche

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Die Vordertasche ist gefüttert.

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Das Innenteil: Ein Steckfach, 2 Ziehharmonikafächer und ein gezipptes Mittelfach

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Der Zipper ist mit Zippertabs versäubert

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Als Kontrast ist das Mittelfach mit rotem Punktestoff versäumt

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Die Zieharmonikafächer sind als letztes eingenäht.

 

 

 

Brookies? Was ist das denn?

Da schaut man einmal auf Pinterest und schon findet man sowas. Brookies sind Brownie-Cookies. Also Cookies, mit Kakao zu Brookies gemacht.

Ich habe einfach meinen üblichen Cookieteig gemacht und dann 2 geteilt und mit Kakao gefärbt. In den normalen Cookies war dunkle gehackte Schoko. Im Brownie-Teil war weiße Schoko.

Das Rezept:

  • 125g weiche Butter
  • 125g Zucker (Kristall- oder halb-halb Kristall- und brauner Zucker)

Cremig rühren

  • 1 Ei (unbedingt abwiegen)

Unterrühren, dann die Masse in 2 Teile teilen. Deshalb solltet ihr das Ei auch abwiegen.

Chocolate Chip Cookie:

  • 65g Mehl
  • 1/2 tl Backpulver
  • 1 Msp Natron

Mit einem Löffel einrühren

  • 75g Schoko

Einrühren

Brownie Cookie:

  • 50g Mehl
  • 15g Kakao (ungesüßt)
  • 1/2 tl Backpulver
  • 1 Msp Natron

Mit einem Löffel einrühren

  • 50g weiße Schoko

Einrühren

 

Einen halben Teelöffel Brownie- und einen halben Teelöffel Chocolate Chip Teig auf ein Backblech setzen. Ich will meine Cookies nicht so groß, ihr könnt aber auch mehr Teig nehmen. Dann werden es eben weniger Brookies.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C etwa 12 Minuten backen

 

 

Topfentorte und ein kleines Tutorial

Ich habe wieder gebacken. Eigentlich ist das Grundrezept für Topfenschnitten, ich wollte aber mal wieder Torte machen (weil ich das ja soooo selten mache….). Unter der fruchtigen Sommertorte gab es die Frage, wie ich meine Torten denn so gerade schneiden. Der Biskuitboden von dieser Torte eignet sich eigentlich nicht so wirklich, weil er ziemlich bröselig ist. Hoffentlich kann man trotzdem erkennen, was ich da mache

Ihr braucht:

  • Ein Zackenmesser
  • Zahnstocher
  • Ein Lineal
  • Das ihr eine Torte braucht, ist hoffentlich klar 😉

How to do?

  1. Ihr messt die Höhe eurer Torte. Dann entscheidet ihr, wie oft ihr sie schneiden wollt.
  2. Ich will sie in 4 Teile teilen. Deshalb halbiere ich sie, dann halbiere ich sie nochmal.
  3. Die Torte ist 6cm hoch. Ich stecke den 1. Zahnstocher bei 3cm in die Torte
  4. Das mache ich auch mit den anderen 7 Zahnstochern
  5. Jetzt lege ich das Messer so an, dass es auch 2 Zahnstochern aufliegt. Ich schneide die Torte rundherum einige cm ein
  6. Jetzt schneide ich tiefer, bis die Torte komplett durchgeschnitten ist.

Das ganze muss ich jetzt noch 2mal machen.

So sieht die fertige Torte aus:

In ganz konnte ich sie nicht mehr fotografieren….. Papa hat anscheinend nach Frühstück gesucht….

Nein!

oder warum ich mich heute geweigert habe, zu backen…

Ja, es gibt auch solche Tage. Aber eigentlich wollte ich ja auch backen. Nur das gewisse Personen irgendwie nicht nachdenken und für einen Topfenblechkuchen nur 250g Topfen kaufen. Und dann erwarten, dass man Zwetschken-Topfen -Kuchen macht. Wenn 2 Eier da sind. Nope!

Noch dazu kommt, dass ich Zwetschken wirklich hasse. Da ist ja durchgesaftelter Birnenkuchen noch besser! Und ich hasse alles, was mit wasserhaltigem, gebackenem Obst zu tun hat. Außer Himbeerkuchen. Der ist echt gut.

Dann meinte ebendiese Person, dass ich doch Zwetschkenkuchen aus Germteig machen soll….. Der arme Germteig! Und Muffins….. Neee…… Nicht genug Eier! Try it again next time!

Sophies Universe/ warum ich irgendwie nur noch am Computer tippe…

So, da ich euch ja letztens so vollgemeckert hab‘, kommt jetzt auch noch schönes Mitternachtszeug! Sophie wird immer größer und ist inzwischen 85 von 113 Runden groß! *stolz* Jetzt sind auch bald diese nervigen 560-fm-Runden vorbei und ich darf das Butterfly-Band machen! *freu*. Das war mit den Rosen so mein Lieblingsteil in der Anleitung. Jetzt ist es auch so, dass die 1. Farben gar nicht mehr gebraucht werden (Bye, Bye „Amazonite“). Und umso größer sie wird, desto bunter und fröhlicher wird sie auch. Derzeit hab‘ ich die Fotos von ihr (inklusive meiner Füße (weil Decke fotografieren ist schwierig)) auf dem Handy, was sich aber ändern sollte, wenn sie fertig ist. Aber dann kommt wahrscheinlich auch nochmal ein „richtiger“ Beitrag über sie.

 

Wie ich euch schon in diesem Beitrag erzählt habe, bin ich grad heftig am schreiben. Es kommt nämlich auch noch dazu, dass dieses Dokument immer größer wird und daher immer nerviger zu bearbeiten ist (zweigeteilt ist unnötig, weils eh nur die „Testversion“ (denkste!) ist). Es war aber einfach mal extrem interessant, wie wirklich alle etwas persönliches geschrieben haben. Von einigen Beiträgen war ich echt überascht… da sind Manche echt über sich hinausgewachsen. Die Chats in der WhatsApp Gruppe waren genial. Fast schon ein Sozialexperiment, einfach mal einige Bekannte, die sich aber gegenseitig nicht kennen in eine Gruppe tun…. Wir sind so positiv überrascht….. und eigentlich machts auch extrem viel Spaß, dass jetzt alles zusammenzusetzen…. Wenn das nicht mal ein wirklich persönliches Geschenk ist!

 

 

Mitternachtszeugs

Warum gibt es diese Kategorie?

Manchmal habe ich mitten in der Nacht spontan die Idee, einen Beitrag zu schreiben. Zum Beispiel über eine meiner Anleitungen, die ich bis spät in der Nacht tippe. Damit ich mir damit nicht alle Kategorien zuspamme, gibt es eben diese.

Kommt das regelmäßig?

Nein. Leider nicht. Eben nur dann, wenn ich Zeit und Lust habe. Regelmäßig versuche ich, jeden Samstag/Sonntag 2-3 Beiträge zu veröffentlichen. Mitternachtszeugs kommt wahrscheinlich auch nur in der Ferienzeit und an Wochenenden.

 

Ich kann im Moment leider nicht so viel schreiben, weil wir die Geburtstagsfeier für meinen Onkel planen müssen. (250 Gäste). Ich habe dafür die Aufgabe, eine Geburtstagszeitung zu erstellen… Ich habe zwar dank Schülerzeitung wenigstens ein bisschen Ahnung, aber danach eben nicht die Nerven, noch etwas persönliches zu schreiben. Außerdem habe ich in letzter Zeit nicht viel gebacken. Eigentlich schon. Aber die Schaumrollen verschwinden ja nach einem Tag plötzlich aus dem Kühlschrank… Ohne Foto, natürlich. Und die Schoko-Vanille Cupcakes waren zwar schön, aber bei sowas mutiere ich dann halt zur Perfektionistin. Und 30 Schaumrollen und 32 Cupcakes innnerhalb von 15 Minuten mit Cremes zu bestücken (die in den 15 Minuten noch gemischt werden wollten) ist eben sehr ambitioniert. Wir sind danach nämlich noch auf die Getreidesilos gestiegen, die es in unserem Dorf gibt. Das war es aber echt wert!

Himbeer Mandel Tartlets

Ich habe vor einem Jahr etwa 30 Tartletformen bekommen. Zuerst wusste ich nicht, wozu man die überhaupt verwendet. Inzwischen liebe ich sie heiß. Es ist einfach viel praktischer, mehr kleine Portionen zu backen, als eine große Tarte.

Bis jetzt habe ich mir meine Rezepte immer zusammengepickt (Mürbeteig á la Mama, Füllungen á la Pinterest). Jetzt hab‘ ich endlich auch ein Backbuch. Zwar nur für große Tartes, aber das ist mir egal. Hauptsache es schmeckt gut (aber das gilt ja irgendwie für alle Rezpte).

Natürlich musste ich sofort etwas daraus ausprobieren und habe mich für eine „Himbeer Marzipan Tarte“ entschieden. Wie Marzipan schmeckt sie zwar nicht, dafür aber allgemein umso besser. Ebenfalls eine Premiere war das „blindbacken“ für mich. Bis jetzt habe ich mich immer darüber geärgert, dass die Tartlets hässliche, unförmige Blasen werfen. Dadurch geht (ganz zum Ärger meines Vaters) dann auch weniger Fülle hinein. Zum Glück lässt sich das jetzt mit Alufolie und Bohnen ändern!

Jetzt kann ich euch die fertigen Tartlets natürlich nicht vorenthalten!

Ich habe dann auch noch Zitronentartlets gemacht, da kommt dann aber morgen noch Meringue drauf.

Euch noch einen schönen Samstag. Ich bin dann mal in der Küche…