Schlagobers ersetzen?!

Oder aber: Wie mache ich meinen super-mega-fettig-süßen Kuchen wenigstens ein bisschen fettärmer?

Ich verwende da mehrere Sachen. Wer sich wundert, warum ich immer Qimiq in meine Cremes gebe-hier ist die Antwort!

  • Qimiq: Das, was ich am häufigsten verwende. Aber nicht als Schlagobersersatz, sondern als eigenständige Zutat. Laut Verpackung ist es Schlagobers mit Gelatine. Fettreduziert. Ein rieeeesen Vorteil ist auf jeden Fall die Gelatine. Kein ewiges Aufweichen, Schmelzen und dabei darauf auchten, dass das Zeug weder zu kalt noch zu heiß ist (ich bin Blattgelatinen“fan“). Ein Nachteil ist die grindige Konsistenz. Wenn man das Qimiq aus der Verpackung holt (als Block!!!), glaubt man eigentlich, dass es gar nicht cremig wird…. Ich mag den Geschmack nicht so wirklich, aber so wie bei den anderen Ersatzzutaten verwende ich es meistens 1:1 mit Schlagobers. Wir reden übrigens gerade über Qimiq Classic.
  • Rama Cremefine (zum Schlagen): Ich mag beide Sorten Cremefine, für Cremes ist aber nur das zum Schlagen geeignet. Man kann es sogar mit dem Schlag aufschlagen und es wird trotzdem steif. Geschmacklich kommt es zwar nicht an Obers ran, man kann es aber durchaus auch pur essen. Es schmeckt etwas „frischer“ (nicht so schwer) als Schlag.
  • Milfina Creme Cuisine zum Schlagen: Erhältlich in Ö bei Hofer. Die Billigvariante von Cremefine. Genauso schmeckts auch. Ich habs mit 1 Qimiq und einem Schlag zu einer Creme (die ich euch bald zeige) verarbeitet, da gings, aber einfach so ist die Creme Cuisine wirklich ekelhaft. Zum Glück ist der Geschmack da nicht durchgekommen. (Im Rezept hab ich dann auch wieder das „Original“, also die Cremefine aufgelistet)
  • Vollmilch: Ich weiß, das ist jetzt nicht wirklich ein Ersatz, aber für Pudding ist das echt eine gute Alternative. Auch Buttercreme muss ja nicht wirklich mit Schlagobers gestreckt werden (Buttercreme ist aber eh nicht meins….)

Wie schon gesagt, verwende ich die Ersatzvarianten gerne untereinander oder mit Schlagobers vermischt. Dann habe ich immer noch etwas Schlagobersgeschmack aber trotzdem weniger Kalorien. Aber, ganz ehrlich? Wenn schon Torte, dann kanns auch mal etwas üppiger werden. Man muss es ja nicht übertreiben. Und jeden 2. Tag Torte backen. So wie ich…….

Silvestercookies

Richtig gelesen: es geht um Neujahr…. wenn schon, denn schon! Wenn ich mitten im Sommer über Ostercupcakes blogge, lade ich halt auch gleich einen Beitrag über Silvester hoch. Aber gut waren sie.

Selbstnotiz an mich: Kleine Kinder mögen Marienkäfer. Und Zucker. Und Marienkäfer aus Fondant. Nochmal machen. Unbedingt nochmal machen…

 

Die Cookies selbst sind Stempelkekse, auf denen in der Mitte Kleeblätter sind. Ich hab mir dann eine Schablone gebastelt und die Kleeblätter aus grünem Fondant ausgeschnitten. Wenn die Cookies noch warm sind, klebt der Fondant bombenfest daran. Der Marienkäfer ist aus Fondant, mit schwarzer Lebensmittelfarbe verziert.

Viiiiieeeel Arbeit, aber auf jedenfall wert. Nochmal machen, auf jeden Fall nochmal machen. Nochmal machen. Mjamm!

OsterCupCakes

Ja, ich weiß, es ist jetzt Ende Juni, ABER: Meine Kamera hat sich bis jetzt geweigert, sich an den Computer anschließen zu lassen. Da sich das Problem anscheinend einfach in Luft aufgelöst hat, kann ich endlich, mit 4 Monaten (Oups!) Verspätung herzeigen, was ich für unsere Familienosterfeier fabriziert habe.

Alle CupCakes sind aus dem Buch „CupCakes“ von Renate Gruber. Ich habe alle in MiniCupCake Förmchen gebacken. Kleiner Tipp: 5 MiniCupCakes entsprechen einem normalen CupCake.

Das ist Karamell auf Marmorsponge, verziert mit rosa Fondant und Zuckerperlen

Passend zu Ostern: Karottensponge mit Kokostopping und selbstgemachten Marzipankarotten

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Und die Schokobombe: Schokoganache, Brownie und Schokoeier! Boom!

So standen sie dann auch am Tisch

Über Versuch und Irrtum

Ich liebe es, neues zu probieren. Das kann aber auch schon mal in die Hose gehen…

*hust**hust**Honeycomb**hust*

Naja…. gehört halt auch dazu. Am besten ist eigentlich das „Über-sich-selbst-lachen“ danach. Einfach mal herzlich seufzen, leicht an den Kopf schlagen und was „Ordentliches“ fabrizieren.

Die paar Ausrutscher bei der Rezeptwahl sollen einfach mal toleriert werden. Richtig schlimm wird’s nämlich erst, wenn plötzlich Rezepte, die schon seit Jahren (erfolgreich!) im Einsatz sind, einfach nicht klappen wollen… Ich hab schon ordentlich gestaunt, als ich mal mein absolutes Lieblingsnussbiskuit aus dem Ofen geholt habe und feststellen musste, dass „speckiger Klumpen“ das ganze besser trifft als Kuchenboden……

Schlussendlich lag es dann wohl daran, dass ich es zu gut gemeint habe und das Rezept mal 2 und nicht mal 1.5 gerechnet habe……. *Notiz an mich: Nein, 8 Eiklar mit dem Handmixer aufschlagen ist keine gute Idee!*. Dadurch war die Masse dann wohl schlecht gemixt, nicht luftig genug und auch noch zu schwer…

Zum Glück liebt mein Vater speckigen Kuchen über alles!

Das Rezept für das Biskuit zeige ich euch irgendwann auch noch. Dann mit der richtigen Zutatenmenge und etwas Backpulver 😉

 

Heute waren wir den ganzen Tag auf Ausflug. ABER: Kaum zuhause, war ich schon wieder in der Küche und hab Cookies gemacht. Um viertel nach 8. Einfach so. Einer der Gründe, warum ich Ferien liebe 🙂

Fimo – Mal was anderes…

Annika: Jetzt hab ich endlich genug Bastelzeugs!

Hirn: Endlich!

Annika: Schau! Da ist Fimo! Das brauch ich!

Hirn: Du hast genuhug!

Annika: Zuviel ist nie genug!

 

Ja……. das kennt glaube ich jeder Bastler/Häkler…. deshalb habe ich mir auch vor einem Jahr Fimo gekauft. Das lag jetzt seitdem im Schrank, darauf wartend, endlich verknetet zu werden…. Und gestern war es so weit: Das Fimo wurde tatsächlich aus dem Kasten geholt!

Ich finde, für mein erstes Mal war ich nicht mal so schlecht.

Ein Gartenzwerg mit Mütze.

Wie war das nochmal mit Eulen? Ja. Ich mag diese Eulen.

Ich mag auch Pferde.

Katzen sind auch süß. Die sieht irgendwie crazy aus. Als Kette würd ich sie auch nicht tragen. Aber süß ist sie.

Ein Anhänger. Würd ich schon eher als Kette tragen. Irgendwie sollts halt wie gestrickt aussehen.

Und zu guter Letzt: Eine kleine Biene.

 

Die Ideen waren von Pinterest. Kennt ihr noch andere Basteltechniken, die ihr gerne sehen würdet?

Sommerliche Mini CupCakes

Letzten Samstag hat meine Tante 60. Geburtstag gefeiert. Da versammeln sich dann die besten Bäckerinnen der Familie und jeder macht das, was er am besten kann. Elfriede ( das Geburtstagskind) macht Bananenschnitte und Esterhazytorte, Mama die legendäre Cremeschnitte und ich mache natürlich Cupcakes!

Die Rezepte sind mal wieder von CupCakes Wien

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Lemoncurd auf Mandel-Nusssponge

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Himbeer auf meinem absoluten Liebling: Schoko-Schoko-Sponge

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Oben links: Slowakisches (?) Germteiggebäck, Oben rechts: Esterhazytorte, Unten links: Bananenschnitte, Unten rechts: Cremeschnitte.

Wem die Hand gehört, weiß ich leider nicht 🙂